Warum eine spezielle Power Delivery Einbaubuchse?
Power Delivery - Das Ladeprotokoll zu USB-C
Im Gegensatz zu den USB-Standards 2.0, 3.2 oder 4 ist USB Power Delivery (kurz: USB PD) speziell zum Laden oder zur Stromversorgung von Geräten entwickelt worden. Durch die Kommunikation der Geräte über die zusätzlichen CC1 bzw. CC2 Leitungen wird die Versorgungsspannung zuerst ausgehandelt. Möglich sind hier Spannungen von 5 bis 48 Volt mit dem neusten USB Power Delivery 3.1 Standard. Die maximale Stromstärke beträgt 5 Ampere, was eine maximale Ladeleistung von 240 Watt ergibt. Hierzu muss das verwendete USB-C Kabel aber einen E-Marker Chip besitzen, der diese Spezifikationen bestätigt. Ansonsten kann nur mit maximal 3 Ampere und 20 Volt geladen werden. Natürlich müssen auch das Ladegerät und das Endgerät diesen Standard bzw. diese Leistung unterstützen.
Mit JST-Steckverbindung direkt für den Anschluss auf Leiterplatten
Die PD-Serie unserer Einbaubuchsen ist jetzt auch mit einer 8-poligen JST-Buchse verfügbar. Diese kompakte Steckverbindung (genauer JST PHDR-08VS) ist eine gute Wahl, falls Sie die Einbaubuchse direkt auf einer Leiterplatte anschließen möchten. Für genau Daten zur verwendeten Steckverbindung sehen Sie bitte in das Datenblatt.
FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Kann ich nicht einfach eine USB 2.0 Einbaubuchse verwenden?
Nein. USB 2.0 Einbaubuchsen unterstützt keine Laden mit Power Delivery, da die notwendigen Leitungen für die Kommunikation von USB-PD nicht vorhanden sind.
Was sind die Vorteile gegenüber einer USB 3.2 oder USB4 Einbaubuchse?
Die neue USB-PD Einbaubuchsen führen neben den zwei Datenleitungen für USB 2.0 und Stromversorgungsleitungen auch die CC1 und CC2-Datenleitungen für die Kommunikation von USB Power Delivery durch das Kabel. Dies ermöglicht zwar nur eine recht langsame Datenübertragung mit USB 2.0, Sie können aber den Power Delivery Standard im gesamten Umfang nutzen und das mit viel geringeren Kosten als mit einer USB 3.2 oder USB4-Einbaubuchse.